"Trotz Vergütung will ich Verhütung"
sprach die Hur' zu ihrem Freier
und kraulte ihm die ... Ohren;
an selbigen hatte es ihn gefroren.
"Für dein Glück, für das ich mich bück',
will ich keine Krankheit haben."
Er erschrak und wich zurück.
An anderen Dirnen soll er sich laben.
Sie habe schon genug zu tragen
als dass sie noch zu ihren Plagen
sich plagen könnt' mit seinen Plagen.
Es sei dann schon zu hinterfragen,
ob es sich lohne, das zu ertragen.
Er solle andre Damen fragen.
Sie rede nicht um Brei herum -
im Übrigen sei die Zeit jetzt um.
So kam es, dass das Ende
Einzug hielt mit einer Spende.
Um Geld befreit und doch kein Kunde
ging er dann nach dieser Stunde.
Meine Rede™
05.01.2009
Das Problem mit der Vergütung
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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19.08.2008
Nur selten mich die Muse küsst
Nur selten mich die Muse küsst.
viel öfter mich mein Weibe disst.
Die, die sich mein Weibe nennt
des Nachts in meinem Bette pennt.
Die Beiden haben eins gemein:
Sie haben Spaß an Schmerz und Pein
und lassen mich nur dann allein
wenn´s Grund gäb´, sich auf sie zu freu´n.
Oftmals scheint es mir verzwickt;
irgendeine immer zickt.
Erquickend würde mich verzücken
tät´ ich sie zum Teufel schicken.
Wenn ich jedoch weiterblicke
und den Gedanken weiterstricke,
niemand mehr mich dann beglückte.
Mich schnell Übleres bedrückte.
Wie ich's wende oder drehe
ich nichts bess´res kommen sehe.
Stets genervt daher ich bleibe
von der Muse und dem Weibe.
Meine Rede™
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Labels: Meine Meinung
13.05.2008
In eines dunklen Raumes Mitte (Reloaded)
In eines dunklen Raumes Mitte,
liegt der Leichnam von Brigitte.
Vielleicht sie mit dem Gatten stritt.
Nun liegt sie in des Raumes Mitt´.
Da liegt sie nun im dunklen Raum.
Durch das Dunkle sieht man´s kaum.
Jedoch ist dieses unbestritten,
tot liegt sie nun des Raum´s inmitten.
Wer kann wohl Schuld gewesen sein
dass die Frau im Mondesschein
jämmerlich ums Leben kam.
Zumindest war er unachtsam.
Denn es lehnt in gleicher Kammer,
an der Wand ein Vorschlaghammer.
Das Werzeug diente sicherlich,
dem Umstand, daß sie jäh verblich.
Reste ihres Bluts und Haar
daran kleben - leicht ableitbar
der Gebrauch des Schlegels dadurch ist -
der Gebraucher jedoch wird vermisst.
Durch das Werkzeug umgebracht
liegt sie in des Raumes Nacht.
Dunkel ist es immer noch
Ein Lichtschein scheint durchs Schlüsselloch.
Unlängst nach der Greueltat
den Todeskampf sie wohl bestritt
den man zu bestreiten hat
kurz bevor der Tod eintritt.
Bleibt zu hoffen, dass sie nicht litt
als die Fassung dem entglitt
der schuldig dass in dunkler Mitte
des Raumes lieget nun Brigitte.
Würde sie nicht bald gefunden
erklärte man sie für verschwunden.
Vielleicht liegt sie auch für immer
in jenem stillen dunklen Zimmer.
Meine Rede™
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Labels: Makabres
10.11.2007
Schicksalssymphonie
Ich wollte heute Mo ins Beet hoven, um mit ihm einen Mendelsohn zu zeugen. Die Nussknackersuite im Vier Jahreszeiten war allerdings schon belegt, weswegen wir uns entschieden, es im Vivaldi zu tun. Neben einem Blumen-Strauss bearbeitete ich also seine Rossini dass die Haydn wackelte. Ich legte diesesmal einen respektablen Schubert an den Tag, was Mo sehr gefiel. Er hatte es aber auch Verdi-ent. In der Nähe rauschte Die Schöne blaue Donau, die in den Schwanensee mündete. Wie Die Königin der Nacht blies Mo zart meine Zauberflöte, während eine Nachtigall ihre kleine Nachtmusik trällerte. Da Mo nicht rasiert war, kratzte sein Bartholdy ein wenig, daher forderte ich ihn auf, das nächste mal vorher zum Barbier von Sevilla zu gehen. Gemeinsam versuchten wir also unsere Offenbach-ung zu Grieg-en. Ich war kurz davor mich in einem Sturz-Bach der Emotionen zu ergießen, als uns ein vorbeiziehender Wagner namens Richard dabei störte. Er war ein Vogelhändler, der einen sterbenden Schwan bei sich hatte und in die Tschaikowsky fuhr, um dort an einem Slawischen Tanz teilzunehmen. Ich Brahms sofort meine Aktivitäten mit Mo. Wieder einmal bekamen wir es nicht ge-Händel-t, unser Menuett zu vollenden. Liszt, dachte ich, so wird das nie was mit unserem Familien-Gluck...
Meine Rede™
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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02.10.2007
Der Tag danach
Seine Sicht
Als eines Morgens aufgewacht,
hat er darüber nachgedacht,
weshalb er die Frau nur kannte,
die nun von ihm Kaffee verlangte.
Es war abends am Tag zuvor,
als er den Verstand verlor.
So musste es gewesen sein,
sonst wär´ er freilich jetzt allein.
Ihm wäre es erspart geblieben,
sich mit der neben ihm zu lieben.
Im Rausche er sich wohl befand,
sonst hätte er das schnell erkannt.
Viel jünger sie gestern ihm erschien,
mit dem Glanze, der ihr ward verliehn,
und das vermeintlich lange Bein,
nun kürzer aussah ohne Wein.
Auch das Haar auf ihrem Haupte,
war gänzlich anders als er glaubte.
Das Sonnenlicht zu Tage trug
was er nun nicht mehr ertrug.
Sie war eine jener Frauen,
die den Tag danach versauen.
Eine derer war sie gewesen,
die aussah wie ein alter Besen.
Nun lag sie da und roch
und unter seine Decke kroch.
Sie säuselte zum Überfluß,
von Liebe und von anderem Stuss.
Er überlegte fieberhaft,
wie er sie aus dem Hause schafft.
Ihren Abschied zu verlangen,
wär kein leichtes Unterfangen.
´Ner Dame „Lebe wohl“ zu sagen,
ging nie von Statten ohne Klagen
doch war ein weiterer Morgen
die größte letztlich seiner Sorgen.
Was nur, wenn sie bleiben will,
er hielt inne und blieb still.
Ihm wurde augenblich banger,
als er gedacht, sie werde schwanger.
Wenn er sie nun am Halse hätt`,
fast gefallen wär er aus dem Bett,
der Gedanken ihn erschreckte.
Die Tussi neben ihm sich reckte.
Ihre Hand fiel ihm in den Schoß.
Was tat die Alte denn da bloß?
Er begann das abzuwehren,
womit sie konnte ihn bekehren.
Ausgeliefert seinen Trieben,
war er froh, daß sie geblieben.
Erregt er Liebe ihr gestand,
Momentan er so empfand.
Nach dem Akt begriff er dann,
er war schlecht, er war ein Mann.
Nun hatte er sie doch im Haus,
Was ein Schrecken, was ein Graus.
Er tat, was Männer eben tun,
er begann sich auszuruhn.
Als mittags er dann aufgewacht,
längst sie sich auf den Weg gemacht.
Ein Zettel hing an seinem Bett.
„Tschüssi dann. Mit Dir war´s nett!
Hab´s eilig, ich wär gern geblieben.“
stand da von Frauenhand geschrieben.
Ihre Sicht
Als eines Morgens aufgewacht,
hat sie darüber nachgedacht,
weshalb sie bloß den Typen kannte,
der schon wieder Sex verlangte.
Es war abends am Tag zuvor,
als sie den Verstand verlor.
So musste es gewesen sein,
sonst wär´ sie freilich jetzt allein.
Ihr wäre es erspart geblieben,
sich mit dem neben ihr zu lieben.
In Torschlusspanik sie sich befand,
sonst hätte sie das schnell erkannt.
Viel grösser er gestern ihr erschien,
mit dem Glanze, der ihm ward verliehn.
Tiefer gestern seine Stimme klang
als er Fußballieder sang.
Auch das Haar auf seinem Haupte,
war lichter als sie gestern glaubte.
Das Sonnenlicht zu Tage trug
was sie nun nicht mehr ertrug.
Er war einer derer Typen
die schnarchten, wegen der Polypen.
Einer derer war er gewesen
mit Rücken haarig wie ein Besen.
Nun lag er da und roch
und verlangte noch und noch.
Er näselte zum Überfluß
von Nichtigem und anderem Stuss.
Sie überlegte fieberhaft,
wie sie sich aus dem Hause schafft.
Einen Abschied vor zu geben
war momentan nicht anzustreben.
´Nem Typen „Lebe wohl“ zu sagen,
ging nie von Statten ohne Klagen
doch war ein weiterer Morgen
die größte letztlich ihrer Sorgen.
Was nur, wenn sie bleiben soll?
Sein Geschnarche erklang in Moll.
Ihr wurde augenblich banger,
als sie gedacht, sie werde schwanger.
Wenn sie sein Kind am Halse hätt`,
fast gefallen wär sie aus dem Bett,
der Gedanken sie erschreckte.
Der Typ neben ihr sich reckte.
Seine Hand fiel ihr in den Schoß.
Was tat der Alte denn da bloß?
Sie begann das abzuwehren,
womit er wollte sie bekehren.
Ausgeliefert seinen Trieben,
war sie sauer, daß sie geblieben.
Erregt er Liebe ihr gestand,
Doch nur er es war, der so empfand.
Nach dem Akt begriff sie dann,
ihr war schlecht und er ein Mann.
Er tat, was Männer eben tun,
er begann sich auszuruhn.
Die Gelegenheit nicht ausgelassen
begann sie aus dem Haus zu rasen.
Als mittags er dann aufgewacht,
längst sie sich auf den Weg gemacht.
Ein Zettel hing an seinem Bett.
„Tschüssi dann. Mit Dir war´s nett!
Hab´s eilig, ich wär gern geblieben.“
stand da von Frauenhand geschrieben.
Meine Rede™
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Labels: Seichtes
10.09.2007
Der Apfel fällt nicht weit vom Mac
Der Apfel fällt nicht weit vom Mac
denn sonst wär der Apfel weg
und dort wo sonst ein Apfel wär´
wär´der Mac dann öd und leer.
Schlussendlich bliebe auf dem Mac
zurück ein schnöder Apfelfleck
womit der Mac Intosh per se
nicht viel schöner wär´ als der PC.
Meine Rede™ (der Nicole gewidmet)
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Labels: Meine Meinung, Seichtes
28.08.2007
Alex (reloaded)
Alex läuft mit seiner Tasse
und ner Flasche auf die Terasse.
Mit einem Schlafanzug betucht,
er sein Glück im Rausche sucht.
Heut´ will er nicht zur Arbeit gehen,
jetzt kann er ohnehin nicht stehen..
Darauf will er einen lassen,
der Schnaps reicht noch für viele Tassen.
Elend ist´s ihm, noch vom Abend,
als er sich an Resten labend,
wie jeden Morgen sich besäuft,
und auf die Terasse läuft.
Just er Platze eingenommen,
erfasst sein Auge leicht verschwommen
dass ein Vögelchen vorüberfliegt.
Durstig er am Strohhalm zieht.
Gelassen er das Tier beschaut
wie selbiges sein Nest bebaut
während das Eis im Glase taut.
Ein nahes Bächlein töset laut.
Mehr oder minder aufmerksam
so eifrig man berauschet kann
Alex in seinem Sitzwerk lauschet
wie der Wind durchs Blattwerk rauschet.
Der nahe Bach noch lauter rauscht
und gekonnt den Rausch aufbauscht.
Fast perfekt der Vormittag
den er so am liebsten mag
Doch ehe Alex sich versieht,
nicht fassen wollendes geschieht.
Die Augenlider schon am zucken
weil weggeschluckt sind alle Schlucken.
Gänzlich alles ist nun leer.
Noch zu nüchtern. Er braucht mehr.
Vor nicht allzu langer Zeit
er dachte voll Gerissenheit
es wäre klug in ein paar Ecken
übrig gebliebenes zu verstecken
dann würd er später nicht verrecken.
Wer suchet werde auch entdecken.
Schnell zieht er sich Pantoffeln an,
und rennt so schnell er jetzt noch kann
das heisst eigentlich er robbt.
Er säuft ja schliesslich wie bekloppt.
Ein paar Schritte weit vom Haus
gehen ihm die Lichter aus.
Denn wie das Leben manchmal läuft,
versagt die Leber, wenn man säuft.
Meine Rede™
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Labels: Feucht fröhliches
19.08.2007
Los Ann'gelos
Zur Erinnerung, einst starb die Anne
grausam in der Badewanne.
Stranguliert und abgesoffen,
den Herrgott sie hat angetroffen.
In einem gleissend hellen Licht,
trat sie in sein Angesicht.
"Herr" sie sprach, "im nächsten Leben
will ich auf `ner Insel Leben."
Der Herrgott sprach: "So sei es halt, ne?"
und noch bevor sein Wort verhallte,
als Engelein sie sich befand,
in England statt im Engel - Land.
Die Angst ewig hier zu weilen
begann die Anne zu ereilen.
Das Grauen jäh sie überrollte.
"Herr, das war nicht was ich wollte".
Erzürnt der Herr verkündete
"Dies ist ne Insel" und begründete
mit tiefer Stimme seinen Entscheid.
"Wer soviel sündigt, verdient viel Leid"
"So sollst Du nun für ewig schmoren.
Als England-Engel bist Du erkoren
und sollst als meine rechte Hand
die Rasen pflegen in England."
Meine Rede™
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Labels: Anne
Fette Aktion: Balljunge sucht Spülmacherin
Mal was ohne Fette Worte® zu verlieren:
Der Startschuss für eine - wie ich finde - wirklich fette Aktion ist heute gefallen. "Balljungen suchen Spülmacherin" wurde von drei Jungens ins Leben gerufen, die vier Karten für eine Teamserie der EM 2008 besitzen und nun eine Karte übrig haben. Diese Karte ist nun zu haben, allerdings nicht für jeden; man sollte weiblich, unter 30 Jahre alt sein und darüber hinaus die Muse haben, drei Weizenbier trinkende Chaoten in einem Wohnmobil vier Wochen lang durch die Alpen zu kutschieren. Weizenbier mit einer 1-A-Schaumkrone einzuschenken sollte die Kandidatin ebenso beherrschen, wie Putzen und Spülen.
Für die Damen, die sich das vorstellen können, besteht ab heute die Möglichkeit, sich schriftlich zu bewerben. Wird man zum Casting eingeladen, rückt man dem Traum die gesamte EM live zu erleben, ein Stückchen näher, vorausgesetzt, man kommt in den Recall.
Die Aktion wird selbstverständlich in einem Blog dokumentiert. Es gibt auch einen wirklich lustigen Fanshop, in dem man die Spülmacherin-Grillschürze oder den Spülmacherin-Tanga käuflich erwerben kann. Reinschauen lohnt sich!
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Labels: Ungedichtetes
15.08.2007
Anne bei den Ann'gelsachsen
Es war einmal ein Girl called Ann,
als zu denken she began,
auf ein island will sie driven.
wo driven they auf linken Streifen.
Thats why the girl nach Britain fuhr,
mit einem Bag be-packaged nur.
Because the Ann in Ann'gelsachsen
wollt mit Ann'gelsachsen schnaxeln.
Big Ben, Soccer, God save the Queen,
die grösste aller Monarchien.
Vor vielen Jahren, so es schien,
die ganze Welt voll Kolonien.
That is England wie mans kennt,
Darum vom Festland es getrennt.
God save by the way the King.
Ann als bald nach Britain ging.
She had to go vom Alltag raus
und zog ins Backstein Reihenhaus
in a trist, old british stadt.
But schon bald she had it satt.
In Britain fehlte es am Manne.
Das trübte schwer den Sinn von Anne.
Just drinking abends in the pub
does not make spass und macht nur schlapp.
Sehnsüchtig sie nach Deutschland looked,
wehmütig she im Halse schluckt.
The Homepain is driving sie verruckt,
soon she nach nem Heimflug kuckt.
Denn here it was, where alle Mannen
rannen bei den Allemannen.
Thats why the little Ann,
only here will find a man.
Meine Rede™
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Labels: Anne
09.08.2007
Man darf nicht immer nur nehmen...
...man muss sich auch mal geben lassen...
Zitat Ende
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07.08.2007
Hühner stehen auf Pute
Zwischen Rind und Kälberbraten
war mal ein Huhn hineingeraten.
In der Theke vorn im Laden
der Fleischer sie hat abgeladen.
Nicht weit lag ein Stück Putenbrust,
das Huhn empfand just Fleischeslust.
Es dachte sich "Komm sei spontan,
und sprich das Putenstück mal an."
"Nun denn" sprach's Huhn zum Puterich.
"Sei gewiss, ich steh auf Dich"
"Lass sein", erwidert schnell die Put´
"mich zu essen, tut nicht gut.
"Kalorien zähl ich zwar wenig,
doch trocken bin ich. Auch mal sehnig.
Auch hat man mir mein ganzes Leben
Arznei und andres Zeugs gegeben"
Es sei schon, das müsse man betonen,
gefährlich wegen den Hormonen.
Die Pute gab dem Huhn den Rat,
ihr Geschmack sei schlecht und fad.
Doch Schweine seien wohl ganz gut.
Viel besser als die alte Put´.
Neugierig fragte sie die Henne,
ob sie Schweineschultern kenne.
Freilich, wer kennt die denn nicht.
Steaks sind wahrlich ein Gedicht.
In der Mitte rosa zart,
kross, wenn auf dem Grill gegart.
Ob in kleinen oder großen Stücken,
so ein Ferkel kann verzücken.
Einen Apfel - nur der Schönheit wegen -
kann man ihm ins Kiefer legen.
Auf einem kleinem Schaschlik Spieß
mit Pfeffer den man vorher stiess
geschickt gewürzt mit Paprika
und Sößchen aus Amerika.
Röllchen, Rippchen, Bratenwurst..
ein Hefeweizen für den Durst.
Man ewig könnt das Schwein besingen
und dabei in die Lüfte springen.
Doch leider machen Schweine fett,
darum das Huhn gern Pute hätt.
Nichtsahnend kam ein Steak ums Eck.
Rund und üppig dessen Speck.
Die Aura von der das Stück umgeben
nahm dem Huhn schon fast das Leben.
Gierig, hungrig, fest entschlossen,
das Huhn das Fleisch mit Bier begossen.
"Lecker Schmecker" es sich dachte
und sich übers Schwein hermachte.
Für die Pute war dies das Gute.
Nicht immer steht ein Huhn auf Pute.
Meine Rede™
Anmerkung: Dieses Gedicht enstand nach einem Grillabend mit 5 Frauen, der von 2 Männern vorbereitet wurde und zur Überraschung selbiger keine der Damen Pute mochte. Die Konversation beim Metzger an der Theke lief in etwa so ab:
- "Wieviel sollen wir von welcher Sorte Fleisch kaufen"
- "Hmmm, komm lass uns Pute nehmen. Da stehen die Frauen drauf"
Eine ähnlich grosse Überraschung war die langjährige Vorliebe einer der Frauen in Sachen Hefeweizen. Nicole, für Dich habe ich das Hefeweizen eingebaut. Der Apfel ist auch nur für Dich....
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Labels: Tierisches
28.07.2007
Im Staube
Am Fuße eines großen Steines,
lagen Knochen eines Beines.
Sie alleine war´n´s gewesen,
die übrig war´n nach dem Verwesen.
Freudlos sie im Staube lagen,
wenn einer könnt´, würd´ er was sagen.
Sie würden hier noch lang verweilen,
das begann sie lang zu weilen.
Die Jahre zogen so ins Land,
nebenan ein Wald entstand.
Sonst passierte mal nicht viel,
was den Knochen nicht gefiel.
Das Gebein begann bald zu zerfallen,
auch dieses wollte nicht gefallen.
Da lagen sie. Ohne Lust.
Allmählich steigerte sich Frust.
Nach vielen Jahren Lägrigkeit
war dann der letzte auch soweit
gänzlich zu verschwinden.
Nur wollt sich der nicht überwinden.
Der Kampf ums letzte Molekül,
dem Knochen nützte wohl nicht viel.
Flupp, weg war auch dieses Bein
und mit ihm auch's Gewesen-Sein.
Auch wir werden einst im Staube liegen -
wir sollten lernen es zu lieben.
Meine Rede™
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Labels: Meine Meinung
04.04.2006
Aufgewacht
Der Gaumen pelzig, der Rachen trocken.
Ich schlüpfe in die alten Socken.
Das verdreckte Feinripp drüber,
ich fühl´ es, heute hab´ich Fieber.
Schnell ne Schmerztablette rein.
Frühstücken lass ich heute sein,
ne Zigarette tut es auch.
Es tut sich irgendwas im Bauch.
Taumelnd ich ins Badezimmer,
der Rücken quält mich, so wie immer.
Für´s Zähneputzen ist´s schon zu spät,
wie die Armbanduhr verrät.
Gepflegt zieh´ ich den Grünen hoch,
der unterm Zäpfchen sich verkroch.
Ein zäher Hund ist das heut´ morgen.
Schnell noch den Darminhalt entsorgen.
So schnell geht´s doch nicht wie ich dachte,
Ich drück´ mal heftig, mal ganz sachte.
Die Zeitung vor mir auf der Erde,
nur wenig lindert die Beschwerde.
Na toll, die Beine eingeschlafen,
mit Regungslosigkeit sie´s strafen.
Die Augen tränen. Die Nase tropft.
Nicht sicher, ob mein Herz noch klopft.
Vom Abort so ich mich erhebe,
freu´ mich, daß ich´s überlebe,
spritz´ mir Wasser ins Gesicht,
und kämpfe um mein Gleichgewicht.
Husten. Röcheln. Stechender Schmerz.
War das die Lunge? War´s mein Herz?
Egal, ich sollte mich beeilen.
Nicht weiter hier im Bad verweilen.
Die Schuhe an, die Mütze drauf,
zur Haltestelle, flink ich lauf.
Wie jeden morgen, ne Tortur:
Mein Weg zur Modelagentur.
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Labels: Rauhes
23.02.2006
Ich wünscht ich wär ein Weibe
Ich wünscht´ ich wär´ ein Weibe,
ich müsst nicht zusehn´n, wo ich bleibe.
Ich würde mir, ich könnt´s nicht lassen,
stündlich an den Mieder fassen.
Auch in der Lende würd´s mehr beben,
würd´ ich nur als Weibsbild leben.
Ich hätt´ vom diesem Leben mehr,
wenn ich bloß ein Weibe wär´.
Mit dem Gesäße würd´ ich prahlen,
nie müßt´ ich für´s Vergügen zahlen.
Wenn ich doch ein Mädel wär,
den Höhepunkt mir selbst beschär.
Als Maid, oh, wenn ich nur könnte,
den Abend mir so selbst verschönte.
Ich hätt´ genug den ganzen Tag
von dem doch ich so gerne mag.
Wär ich ein junges, schönes Ding
ich mich an mir selbst verging´
Ja, als das geliebte Frauenzimmer -
sind wir ehrlich - darf man immer.
Im monatlichen Zyklus dann,
wär´ ich froh, ich wär´ ein Mann.
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Labels: Meine Meinung, Seichtes
Rabenmütter
Da gab´s mal eine Rabenmutter,
die gab ihr´m Sprössling selten Futter.
Verärgert der ihr dann befohlen,
sie möge endlich Speisen holen.
Selbige im täglich Trott,
reagiert nicht ganz so flott.
Nur vage sie zur Kenntnis nimmt,
was das Kinde trübe stimmt.
Der Sohn des Ganzen überdrüssig
die Mutter hielt für überflüssig.
Auf die Rückwand ihres Kopfes
drosch er ob des leeren Topfes.
So ist das eben mit den Müttern,
sie sollten ihren Nachwuchs füttern.
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Madeleine
Es war mal eine kleine Made.
Sie war sehr einsam, das war schade.
Was das Tierchen auch versuchte,
jeder schnell das Weite suchte,
wenn sie frei und unbefangen,
ein Gespräch hat angefangen.
Die Made hatte sich versteckt,
weil vor Scham schon fast verreckt.
Bis Madeleine erfüllt von Gnade,
erweicht durchs Leid der kleinen Made
ebensolche an die Leine band,
in dem Moment, als sie sie fand.
Die Made an der Leine,
war fortan nie mehr alleine.
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Labels: Seichtes, Tierisches
Malte
Malte, ein Jung aus Böchtropp-Zalte,
besaß nen Hintern ohne Spalte.
Backen war´n´s bei ihm nur eine.
Und ne Falte war da keine.
Unlängst seine Wut sich ballte,
wie jeder wollt auch er ne Spalte.
Sehr bald der depremierte Malte,
nen Chirurgen hoch bezahlte,
auf daß er jenen Schlitz gestalte.
Dieser mußte herzhaft lachen.
Wer tät das nicht, bei solchen Sachen.
Abstrus etwas zu sichten,
was unmöglich war zu richten.
Als endlich dann der Doktor malte,
wofür der Malte viel bezahlte,
kam die Wende und Malte schnallte,
daß trotzdem er sich gut entfalte
und ´s Leben schön wär ohne Spalte.
Noch heute lebt der alte Malte,
ohne die vermisste Falte.
Und die Essenz von der Geschicht:
Viel schlimmer wär ein Arschgesicht.
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20.02.2006
Der Projekte Leiter

Auf der Stirn des Herrn Projekte-Leiter
thront ein Pickel als Begleiter.
Dessen Wirt ganz ohne Ahnung,
präsentiert Projekte-Planung.
Die Hörer dadurch abgelenkt,
ein jeder an den Auswuchs denkt.
Der Sprecher ohne Wissenheit,
stellt sich indes ein Chart bereit.
Irgendwer sollt’, könnt man denken,
ihm ein Pickel - Werkzeug schenken,
daß vorher er den Schwulst behandle,
noch bevor er mit `nem Mensch verhandle.
Was, wenn er jetzt ne Frage stellt?
Um den Befragten wär’s nicht gut bestellt.
Der hätte nämlich keine Ahnung
von des Meisters grosser Planung.
Betretenes Schweigen in der Runde,
länger war noch nie ne Stunde.
Auf des Leiters Stirn rinnt Schweiß,
der Pickel wurzelt bis zum Steiß.
Der Hügel hat so zugenommen,
man möcht’ jetzt aus dem Zimmer kommen.
Auch fing er grad´s pulsieren an…
Ach was! Bleib sitzen, sei ein Mann!
Bestimmt ist alles halb so wahr,
die Phantasie stellt’s nur so dar..
was aber wenn’s explodiert,
der Sabber von den Wänden schmiert?
Überleben könnt man´s grade noch,
doch im Boden wär ein Loch,
auch würde der Projekte-Leiter,
zerissen werden durch den Eiter.
Erwacht, welch Glück!
Man hatte nur gepennt…
Die Sitzung wird gekrönt durchs End,
ein jeder aus dem Raume rennt
und niemand seine Planung kennt.
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Labels: Seichtes
Gereihere
Am dichten Ufer eines Weihers
saß die Gattin eines Reihers.
Der Geliebte über´n Weiher flog
tief Luft er in die Nase sog,
und - so fest ein Reiher kann -
so fest zu reiern er begann.
So flog der Reiher über´n Weiher
es war stets die selbe Leier.
Nicht gewillt es zu verschleiern,
tat er in die Tiefe reiern.
Doch wenn ein Geier unten kauerte
der das Weib im Nest belauerte
der Reiher schnell bedauerte
daß er den See versauerte.
Das Glück war mit dem Reiher:
nur selten gibt´s am Weiher Geier.
Was drum der Reiher feierte
und in den Weiher reierte
bis sein Hals ausleierte.
(was bis heute nicht bereute er
denn sonst den Weiher scheute er)
Meine Rede™
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Labels: Seichtes, Tierisches
Das Dreigeviert
Eine Frau, gewöhnlich ohne Groll,
die fand das Dreigeviert so toll.
Jetzt sagen viele sicherlich:
"Ein Dreigeviert? Das kenn ich nich’"
Das Dreigeviert, nur zum Verständnis,
- so des Typograph´s Erkenntnis -
ist ungefähr ein Bindestrich,
nur eben etwas längerlich.
Würd man’s genauer hier beleuchten,
wir mehr Platz zum leuchten bräuchten.
Darum sei es kurz beschrieben.
Das Dreigeviert war zum Verlieben.
Die Liebe zu dem Dreigeviert,
hatte einst dazu geführt,
daß der Frau der kleine Strich,
nicht mehr von der Seite wich.
Am Anfang war´s ja noch ganz schön
nun konnte sie es nicht mehr sehn.
Sie riet dem kleinen Zeichenwesen,
zu gehen, das sei es jetzt gewesen.
Drauf das Geviert ganz unverfroren
es sei doch nur für sie geboren,
deshalb könne es nicht gehen,
sie müsse nun mal drüberstehen.
Die Frau erwidert angewidert,
es habe zulang angebiedert.
Für sie sei es unerklärlich,
daß es des Anstands habe spärlich.
Ein Wort nur, wenn es noch verlöre,
eins von denen, das sie störe,
würd’ sie ihm den Garaus machen.
Der kleine Strich begann zu lachen.
Von Natur aus schon gehässig,
nahm der die Sache eher lässig.
Was nun geschah, war seine Schuld.
Verbraucht war schliesslich die Geduld.
Fest im Griff den Stiel aus Eiche
auf daß ihr Ziel sie auch erreiche
und richtig sie es würd´ verwenden
das Beil sie hielt in beiden Händen.
Das Dreigeviert sehr schnell beklagte,
daß sie es durchs Hause jagte.
Sie tat, angelangt in einer Ecke,
was nötig war, daß es verrecke.
Es kann getrost behauptet werden,
den Hunger würd´ es dem verderben,
der in der Nähe sich befünde,
oder direkt daneben stünde.
Die Axt zerschnitt den kleinen Wicht
ohne Gnade fürchterlich.
Der Strich verblich ganz jämmerlich.
So die Rechnung sie beglich.
Vom Werke ihres Tuns geschockt,
der Frau der Atem ward gestockt.
Der Bewegungsapperat geblockt.
Sie hatte es nun echt verbockt.
Schwindlig war ihr. Im Auge Schlieren.
Da lagen nur noch drei von Vieren.
Ist wohl der vierte Teil entflohn?
Übt der Rache? Wer weiß das schon.
So manche Zunge oftmals unkt,
der vierte Teil sei heut ein Punkt.
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Verkettung
Auf dem Abort er verweilte
als sich der Reissverschluß verkeilte.
Die Vorhaut sich darin verfing,
welche aus dem Schlitze hing.
Das gute Stück, nun abgedrückt,
da durch die Hose eingezwickt,
aus ebensolcher ward gequollen,
weil doppelt so groß angeschwollen.
Aprupt er sich nach vorne beugte
und den Schmerzesherd beäugte;
den Vorsprung dabei er vergaß,
den die Wand vor ihm besaß.
Der Schädel an die Wandung stieß,
sich diese als stabil erwies.
Der Rückstoß, den sie ihm bescherte,
verursacht wurde durch die Härte.
Als wär´s noch immer nicht genug,
in seine Hüfte wie ein Pflug
der Griff, befestigt an der Wand,
erbarmungslos hat sich gerammt.
Die Sache wurde ihm zuviel.
Wie ein Sack er nun zu Boden fiel.
Obwohl die Sturzhöh´ eher klein,
brach er trotzdem sich das Bein.
Begünstigt durch die Seifentropfen
die aus dem Seifenspender tropften
er in die Pinkelrinne glitt.
Schützend seine Hand im Schritt.
Endlich schwanden ihm die Sinne.
Sein Leid gemildert in der Rinne.
Ein Rinnsal hatte ihn umspült
als er sich nun ruhig verhielt.
Indes, er lag da nun und träumte,
Urin sich um sein Haupte säumte.
Es tat nun langsam aber sicher,
Rettung not, weil sonst verblich er.
Wenn er länger dort noch läge,
sein Puls nicht lange weiterschläge.
Eine Zelle nach der anderen,
begänne aus dem Hirn zu wandern.
Durch Zufall oder vielleicht Glück,
die Türe offen war ein Stück.
Ein Passant, grad am Passieren,
ihn siechen sah auf allen Vieren.
So kam es, daß am End vom Lied,
der arme Tropf nicht liegen blieb.
Es war nun doch erhoffte Rettung
das letzte Glied in der Verkettung.
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Labels: Rauhes
18.02.2006
Anne in der Wanne
ohne Hetz und ohne Uhr,
sich mal in die Wanne lag,
weil sie so gerne baden mag.
Sie goss sich Rotwein übers Haupte,
weil, das war zumindest was sie glaubte,
das Haar auf Ihrem Kopf dann glänze
in toller Pracht und voller Gänze.
So stand es jedenfalls geschrieben
in einer Randnotitz auf Seite Sieben,
von einem Frauenmagazin
welches sie sich einst geliehn.
Voller Eifer stellte Anne,
den Rotwein in der Kanne,
auf den Rand der Badewanne.
Doch dann kam es zu der Panne.
Sie tangierte mit ihrem Bein,
die Kanne angefüllt mit Wein,
welcher aus dem Kruge floss,
und in das Bade sich ergoss.
Der Schreck der fuhr ihr in die Glieder,
das Badewasser roch nach Flieder;
Das sei am Rande nur vermerkt,
damit’s die Stimmung hier verstärkt.
Indes, immer noch voll Schrecken,
rutschte Anne durch das Becken.
Die Wellen klatschten durch das Zimmer,
den Rest erfuhr sie leider nimmer.
Der Duschschlauch in dem sie sich verfing,
war Schuld, daß sie letztlich unterging.
Ihr grosser Zeh schien noch zu zucken,
da fing sie an den Wein zu schlucken.
So kam´s, zwar schade um die Anne
doch sie ersoff in ihrer Wanne.
Trotz allem, sie hatte Dusel
ertrank sie doch beschwipst durch Fusel.
Den roten Saft der Traube,
schütt’ sich keiner auf die Haube.
Wenn man denn was lernen kann,
guten Wein den trinke man.
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Labels: Anne
28.01.2006
Des Künstlers Hirngespinst
Künstler oft mit ihrer Kunst
buhlen um des Lesers Gunst.
So sei bemerkt, daß viele Künste
sind häufig nur des Hirns Gespinste.
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Labels: Meine Meinung
15.01.2006
Personen sind in den Geschichten
Personen sind in den Geschichten
erfunden nur so zum Dichten
oder haben ungebeten
den Boden meiner Welt betreten.
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"Der euch das Wort® im Mund rumdreht"
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Labels: Meine Meinung